Individuelle Software
Für Abläufe, die kein Standardprodukt abbildet: Web-Anwendungen, die genau Ihre Regeln kennen – und Ihrem Team die Arbeit abnehmen, die heute noch von Hand passiert.
Wann sich eigene Software lohnt
Standardsoftware ist für den Normalfall gebaut. Die meisten Unternehmen haben aber mindestens einen Ablauf, der nicht normal ist – und genau der kostet jeden Tag Zeit. Typische Anzeichen:
- Eine Tabelle ist zum System geworden. Jemand pflegt sie täglich, und niemand außer dieser Person versteht sie ganz.
- Daten werden abgetippt. Was in einem Programm steht, wird von Hand in ein zweites übertragen.
- Die Regel steht im Kopf. Ob ein Fall so oder anders behandelt wird, weiß nur, wer schon lange dabei ist.
- Das Standardprodukt kann es „fast“. Der Rest wird mit Umwegen erledigt, die bei jedem Update neu wackeln.
Wir bauen Software, die es so nicht zu kaufen gibt – weil sie genau einen Ablauf abbildet: Ihren.
Was wir gebaut haben
Zahlungsabgleich für Arztpraxen. Überweisungen von Patienten werden automatisch den offenen Rechnungen aus der Praxissoftware zugeordnet. Im Pilotbetrieb fanden 98,8 % der Zahlungen ihre Rechnung von selbst; die Praxis sieht nur noch die Fälle, die eine Entscheidung brauchen. Daraus ist unser eigenes Produkt docsbills geworden. Zur Erfolgsgeschichte einer Praxisgemeinschaft
Paywall mit Ablaufdatum. Ein internationales Weinmagazin schaltet Premium-Artikel 18 Monate nach Erscheinen automatisch frei, je Sprachversion einzeln entschieden. 3.714 von 4.157 Artikeln wurden frei, ohne dass die Redaktion etwas tun musste. Zur Fallstudie
Abgestuftes Zugriffsmodell für die Nachlassvorsorge. Eine Plattform, auf der Menschen festlegen, wer welche Unterlagen zu Lebzeiten sehen darf und wer erst danach. Zur Erfolgsgeschichte
Notfallseite am Handgelenk. Ein NFC-Armband führt Helfer auf eine Seite, die genau eine Information preisgibt: die Kontaktdaten der Vertrauensperson. Ohne Login, ohne App. Zur Erfolgsgeschichte
Unsere eigene Buchhaltung. Angebote, Rechnungen, Bankumsätze und der automatische Abgleich von Zahlung und Beleg, dazu das Monatspaket für die Steuerberatung. Jede Rechnung wird als E-Rechnung formal geprüft, bevor sie entsteht. Ab 2027 führen wir damit unsere Bücher. E-Rechnung ohne Rückläufer
Was diese Projekte gemeinsam haben
- Die Software entscheidet das Eindeutige, der Mensch den Rest. Automatisch läuft nur, was sicher ist. Alles andere wird vorgelegt – mit dem Grund, warum es nicht eindeutig war.
- Lieber einmal zu oft nachfragen. Eine falsch als bezahlt markierte Rechnung wird nie wieder angemahnt. Solche Fehler sind teurer als jede Rückfrage.
- Nachgezählt statt geschätzt. Vor dem Livegang prüfen wir am echten Bestand, ob die Zahlen stimmen.
- Nachvollziehbar. Wer was wann entschieden hat, wird protokolliert – wichtig überall, wo es um Geld oder persönliche Daten geht.
Womit wir bauen
Die Technik richtet sich nach der Aufgabe, nicht umgekehrt.
- Eigenständige Fachanwendungen bauen wir mit FastAPI und HTMX: schlank, lange wartbar und mit einer dokumentierten Schnittstelle.
- Logik, die zu einer redaktionellen Webseite gehört, bauen wir als TYPO3-Extension dort ein, wo die Inhalte schon liegen.
- Anbindungen an bestehende Systeme – Praxissoftware, Abo-Dienstleister, CRM, Bank – gehören fast immer dazu. Mehr unter Integrationen.
- Zugriff für KI-Assistenten ergänzen wir auf Wunsch über einen MCP-Server. Ob und wo KI in Ihrer Anwendung arbeitet, entscheiden Sie.
So läuft ein Projekt ab
- Ablauf verstehen. Wir lassen uns zeigen, wie die Arbeit heute läuft – mit echten Beispielen, auch den unbequemen.
- Kleinster nützlicher Stand. Zuerst entsteht der Teil, der Ihnen sofort Arbeit abnimmt. Er geht in Betrieb, bevor der Rest gebaut wird.
- Schrittweise erweitern. Jede Erweiterung ist ein eigenes Ticket mit Schätzung, Umsetzung, unabhängiger Prüfung und Ihrer Abnahme. Sie lesen mit.
- Betrieb und Pflege. Wir betreiben die Anwendung auf Wunsch selbst, überwachen sie und halten sie aktuell.
Häufige Fragen
Standardsoftware oder Eigenentwicklung? Wenn ein Standardprodukt Ihren Ablauf wirklich abbildet, nehmen Sie das Standardprodukt. Eine eigene Lösung lohnt sich für den Teil Ihres Geschäfts, der Sie von anderen unterscheidet oder der täglich Handarbeit kostet. Wir sagen Ihnen offen, wenn wir Ihren Fall für einen Standardfall halten.
Wie groß muss ein Projekt sein? Nicht groß. Der erste nützliche Stand ist oft ein einzelner Arbeitsschritt, der danach von selbst läuft. Daraus wächst die Anwendung in dem Tempo, das Sie vorgeben.
Woher wissen wir, was es kostet? Jedes Arbeitspaket bekommt eine Schätzung, bevor wir anfangen. Sie entscheiden Paket für Paket.
Arbeitet in der Anwendung KI? Nur, wenn Sie das wollen. docsbills zum Beispiel verarbeitet Patientendaten bewusst ganz ohne KI.
Was passiert nach der Fertigstellung? Software ist nie fertig, weil sich Ihr Geschäft ändert. Viele unserer Kunden betreuen wir seit Jahren – mit demselben Ticketsystem, in dem auch die erste Zeile entstanden ist.
Sie haben einen Ablauf, den keine Standardsoftware abbildet?
Schildern Sie uns in zwei Sätzen, worum es geht. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, ob sich eine eigene Lösung lohnt.